Letzte Event-Updates

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Kirche, Küche, Vaterland? Unsere Antwort: Widerstand!
Es ist nötig, an dem neuen Weg zu arbeiten. Dies ist unverhältnismäßig schwer,
aber durchaus nicht ohne Hoffnung
“ (W.I.Lenin)
We’re not dreamers. We’re awaking from a dream turning into a nightmare.
We’re not destroying anything. We’re watching the system destroy itself
.” (Slavoj Žižek)
We want and must say that we are all housewives, we are all prostitutes, and we are all gay,
because as long as we accept these divisions, and think that we are something better […] we accept the logic of the master.
“ (Silvia Federici)
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Fight the norm

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fight the norm

Workshopwochenende anlässlich des geplanten „Deutschen Gender Kongresses“ von antifeministischen, misogynen und LGBTQI*-feindlichen Vereinen in Frankfurt.

Der Rechtsruck in Deutschland zeigt sich in vielerlei Gestalt, eindeutig artikuliert er sich in antifeministischen Mobilisierungen auf der Straße. Regional fand die „Demo für alle“ in Wiesbaden statt, während für den Mai 2017 in Frankfurt der „Deutsche Gender Kongress“ geplant war. Hinter dem unverdächtig anmutenden Titel verbirgt sich ein pseudowissenschaftliches Treffen von Männer- und Väterverbänden, das ebenfalls Referenten aus der AFD einlud. Die Erhaltung des heteronormativen Familienideals, die praktische Täter*innen-Opfer-Umkehr und nicht zuletzt die
Identifizierung des „Feminismus“ als explizites Feindbild sind dabei nur einige Themen, die eine große Schnittmenge zu konservativen Feullitonist*innen offenlegen und sich auch in bürgerlichen Kreisen an Beliebtheit erfreuen.

Im Vorfeld laden wir, das Bündnis „Fight the Norm“, alle Interessierten zur Auseinandersetzung mit dem Thema, denn zu oft ist es ein blinder Fleck in linken Debatten. Der Kongress soll dabei ebenfalls als Reflektionsort all jener dienen, die im Bereich der Pädagogik tätig sind oder dies planen.

Zur Veranstaltung

Gruppenübergreifende Stellungnahme bzgl. der Vorwürfe des AK 8. Mai gegen die Gruppen der Kampagne „Make racist afraid again“

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15965815_1840621636209448_1461711861536084791_nDieser Text ist eine Klarstellung in der Debatte um die Sprühaktion gegen Free’s Bude. Er richtet sich einerseits an eine interessierte Öffentlichkeit, andererseits an diejenigen, deren Ziel es zu sein scheint, die Frankfurter Linke zu sabotieren und zu denunzieren, wie auch deren Bündnispartner*innen.

Die hier unterzeichnenden Gruppen sind sicherlich in ihren Ansichten, Positionen und Aktionen unterschiedlich – teilen aber das gemeinsame politische Projekt, die befreite Gesellschaft.

I. Eine Sprühaktion ist kein Anschlag. Die Aktion wurde, namentlich von AK 8.Mai, Zusammen e.V sowie Teilen der ANK, aufgebauscht und in den Kontext von rassistischen Brandanschlägen gestellt. Nach dem Prinzip der Kontaktschuld wird, durch die genannten Gruppen, ein Zusammenhang zwischen der Aktion, Antifa United Frankfurtund schließlich „der Antifa“ als Ganzes hergestellt. Sie setzen Islam und Salafismus gleich und solidarisieren sich mit einer reaktionären Strömung, um Frankfurer Antifaschist*innen mit Rassist*innen gleichzusetzen.

II. Kritik wurde in unsolidarischer Art und Weise geäußert. Während in dem Bekenner*innenschreiben niemals Antifa United Frankfurt genannt wird, konstruieren AK 8.Mai, Zusammen e.V und Teile der ANK eine unmittelbare Verbindung zwischen dem Bündnis und dem Schriftzug an Free‘s Bude. Dies ist eine Denunziation, die mit einer kritisch-solidarischen Auseinandersetzung nichts mehr zu tun hat. Mit Gruppen, die Andere denunzieren, arbeiten wir nicht zusammen.

III. Antifa United Frankfurt hat unter dem Motto „Make racists afraid again“ zu einer Kampagne gegen Nazis und Rassist*innen aufgerufen. Es handelt sich dabei um eine offene, autonome Kampagne, an der sich verschiedene Gruppen, Zusammenhänge und Einzelpersonen beteiligten. Es gibt keine zentrale Koordination oder Verantwortlichkeit für die einzelnen Aktionen, was eine kritische Bezugnahme nicht ausschließt. IV. Politische Aktionen, insbesondere militante, müssen inhaltlich begründet und ordentlich recherchiert sein. Dies muss das gesellschaftliche Klima und den politischen Kontext, hier den grassierenden antimuslimischen Rassismus und, im internationalen Rahmen, die konterrevolutionäre Rolle der islamistischen Bewegung, mitbeachten. (Als Beispiel solidarischer Kritik verweisen wir auf den Text von Recherche Rhein Main zum Tag an „Free’s Bude“ https://linksunten.indymedia.org/en/node/204240)

V. Die Kritik an Religion ist eine linke und aufklärerische Selbstverständlichkeit, die an den Verhältnissen ansetzt, die Religionen immer wieder hervorbringen. Dabei geht es nicht um die private Religionsausübung, sondern um den politisch-fundamentalistischen Ausdruck, der vollkommen inkompatibel zu linken Ansätzen ist. Wer sich mit religiösen Fundamentalist*innen wie z.B mit Islamist*innen, solidarisiert, verabschiedet sich aus jedem linken Konsens. Die Unterstellung, unsere Anliegen seien rassistisch, weisen wir aufs Schärfste zurück.

VI. Das Verhalten vom AK 8. Mai, Zusammen e.V. und Teilen der ANK beweist erneut, dass sie an der notwendigen Zusammenarbeit gegen Rassismus, Faschismus und Fundamentalismus nicht interessiert sind. Ihre Vorgehensweise ist unverantwortlich und unsolidarisch. Durch das Verlassen jeder methodisch sowie politisch akzeptablen Grundlage haben sie sich endgültig aus der Linken verabschiedet. Dies betrifft unsere Antirepressionsstandards sowie ihr Verhältnis zu Reaktionären.

Mit diesem Text ist für uns alles gesagt. Es wird von uns diesbezüglich keine weitere Stellungnahme, keine weitere Reaktion auf Texte und Provokationen mehr geben. Wir werden uns weiter dem Kampf gegen Faschist*innen und Rassist*innen, gegen Kapital und Patriarchat widmen.

Unterzeichnende Gruppen: fantifa.frankfurt, Linke Liste Frankfurt, YA Basta Rhein Main, Siempre* Antifa, turn*left Frankfurt, faites votre jeu, Internationales Zentrum Frankfurt, Antifa Kritik & Klassenkampf, kritik & praxis – radikale Linke [f]rankfurt, ADHK Frankfurt, Rote Hilfe – Ortsgruppe Frankfurt, ÖkoLinX-Antirassistische Liste, AK.069, Leftwing Rheingau

Falls ihr auch als unterzeichnende Gruppe aufgeführt werden möchtet, schreibt eine E-Mail an: mail@antifa-united.com zukommen.

„Betroffenen Hunde bellen“

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Ein Text von den Genoss*innen von Ak069, der solidarischen Bezug auf unseren Text zu Sexismus in der linken Szene nimmt:

„Auch die linksradikale Szene ist trotz ihrer kritischen Auseinandersetzung mit Herrschaftsverhältnissen nicht frei von ihnen. Dass die Auseinandersetzung mit der eigenen Männlichkeit immer noch ein wunder Punkt bei vielen Menschen zu sein scheint, spiegelt nichts besser wieder, als die Kommentarspalte auf „linksunten“ zu dem Artikel ”Sexismus in der linksradikalen Szene”.1
weiterlesen:
https://ak069.wordpress.com/2017/03/23/betroffene-hunde-bellen-sexismus-in-der-linksradikalen-szene/

Einladung zum feministisch-kommunistischen Studientag der fantifa.frankfurt und der Antifa Kritik & Klassenkampf

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8. März 2017

Zum Frauen*kampftag in diesem Jahr  laden wir und die Antifa Kritik & Klassenkampf zu einem feministisch-kommunistischen Studientag ein. Diskutieren möchten wir über Frauen*kämpfe mit besonderem Fokus auf Arbeit (und damit meinen wir weit mehr als Lohnarbeit) und welche Akteur*innen und Ziele darunter fallen.

Wir laden daher am 8.3.17 um 11 Uhr ins WWH der Falken ein […] mehr lesen
rote fahne

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Make racists afraid again! Kampagne gegen Naziterror und Rassismus

15965815_1840621636209448_1461711861536084791_nWir unterstützen die Kamapgen von AUF (Antifa United Frankfurt)

Die letzten Jahre waren geprägt von einem Erstarken rassistischer, antisemitischer und sexistischer Bewegungen und Gewalt in Deutschland. Zu Beginn beinahe nur von PEGIDA und AfD propagierte Ressentiments finden immer mehr Anklang in der gesamten Gesellschaft und werden, aufgegriffen durch Politiker*innen, zunehmend Teil des politischen Diskurses. Das führt dazu, dass sich strukturierte (neu)rechte Gruppierungen immer mehr in Sicherheit wähnen und ihr Gedankengut durch Angriffe, Hetze, etc. ungehemmt ausleben …

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Aufruf zur kritischen Prozessbegleitung: Gegen Rape-Culture und Sexismus der „Pick-Up-Szene“

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Am Donnerstag den 24. November findet der Prozess gegen den Frankfurter „Pick-Up-Artist“ Bican statt. Der „PuA-Artist“ ist Teil eines weltweiten sexistischen Netzwerkes, welches in Seminaren sexuelle Übergriffigkeit und Rape Culture lehrt und lernt […]

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Betroffen sind wenige, gemeint sind wir alle! Aufruf zur solidarischen Prozessbegleitung

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Am 11. und am 15. November finden die beiden vorläufig letzten Prozesse im Nachgang der antikapitalistischen Proteste zur EZB-Eröffnung vom 18. März 2015 statt.
In Zeiten des repressiven neoliberalen Krisenmanagement, einer sozial verheerenden Austeritätspolitik, wie sie mitunter federführend von der BRD voran getrieben wird, hatte im Rahmen von M18/ Blockupy ein breites Bündnis einer (radikalen) Linken laut und vernehmbar für eine Alternative jenseits von Kapitalismus und für ein solidarisches Miteinander gestritten. Die Blockaden und Rauchschwaden im Frankfurter Ostend, die vielfältigen direkten Aktionen und nicht zuletzt eine kraftvolle Abschlussdemonstration haben für Furore gesorgt und damals ein deutliches Signal gegen die verhärteten Verhältnisse gesetzt. mehr lesen